

Die urkundliche Ersterwähnung im Kontext
Ingrid Baumgärtner, Christian Presche
32 Seiten, DIN A 4
euregioverlag 2011
Kaufungen 1011
Die urkundliche Ersterwähnung im Kontext
Die ältesten schriftlichen Erwähnungen von Kaufungen finden sich in zwei Urkunden, die König Heinrich II. am 10. und 20. August 1011 für das Kloster Hersfeld und für das Erzbistum Magdeburg ausstellen ließ.

Ein Schreiber der königlichen Kanzlei fügte den Ausstellungsort Kaufungen wohl nachträglich hinzu.

Die Untersuchung vermittelt anschaulich den Inhalt und den Aufbau der beiden Diplome. Sie erklärt den Entstehungszusammenhang, die Rechtsvorgänge und deren Hintergründe. Zudem beschreibt sie die Entwicklung der Kaufunger Kloster- oder Stiftsgründung in der Anfangsphase, als das Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde den ursprünglichen Nebenhof des Kasseler Grundherrschaftskomplexes ausbauen ließ.